Die Sessionmitschnitte
von Bong Arz
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Bong Arz

frei improvisierte Musik



16.09.1994 ohne Titel


  • Hüllkurve
  • Eine lange assoziationsreiche Reise (52 Minuten) mit schönen meditativen Passagen und gleichzeitig einem Bemühen um eine experimentelle Auslotung.

  • Das Stück ist geprägt von einem häufigen, schwebenden Pendeln zwischen konkret musikalischen und experimentelleren Passagen. Dabei wird das Stück vorrangig bestimmt von dem szenisch experimentellen Raumspiel des Keyboards.

  • kurzes Einspielen
    01:25 sanft musikalischer Beginn, einzeln und gemeinsam; zart klingend;lange Klänge, Raumklang
    03:25 Die Gitarre initiiert eine ausdrucksstärkere Passage.
    04:55 Gesang. Eine spezifische Szene baut sich auf.
    06:13 Stillebreak, danach Querflöte. Die musikalische Szene wird farbiger, vielfältiger. Das Keyboard spielt u.a. szenische Raumklänge, die später rhythmisch eingesetzt werden.

  • 09:45 freiere Passage. Die Gitarre übernimmt die Raumklangfunktion mithilfe von Sound und Echo. Das Keyboard spielt szenische Bassklänge, und dazu mit der rechten Hand ein freieres Spiel. Dazu ein raumauslotender freier Gesang.
    11:57 Stillebreak. Das kammermusikalische freie Spiel wird ausdrucksstärker. Jetzt ist das Raumklangspiel von einem eher eruptiven Spiel abgelöst.

  • 13:50 Eine kurze kammermusikalische Sammlung um Volkslied- und Choralelemente herum.
    15:25 Das Keyboard bringt die szenischen Raumklänge zurück. Keyboard, Gitarre und Stimme befinden sich musikalisch jetzt wieder in einer Raumszene. lange Klänge, einfache minimalistische Intervalle
    16:53 Querflöte. Insgesamt ein Wechsel hinein in eine intimere musikalische Szene.

  • 18:55 Von dort wieder der Wandel zurück hinein in Raumszenisches.
    19:35 kammermusikalische Weiterentwicklung des Materials, ruhige lange Töne, Jazzelemente differenzieren sich aus. [Ausschnitt: 20:30-24:50]

  • 24:25 Keyboard und Stimme verändern durch ein freies Soundspiel gemeinsam die Grundstimmung. Das Keyboard spielt zunehmend rhythmisch. Die Gitarre bleibt vorerst als Gegenpol im Jazzidiom.
    26:03 Gemeinsames freies Spiel, das Soundelemente kreativ nutzt. Die musikalische Arbeit mit dem Raumklang bildet hier das Zentrum.

  • Experimentell
    27:45 Das Keyboard kehrt mit eindeutigen Intervallen nur kurz in ein idiomatisches Spiel zurück, um sofort wieder experimentell die Wirkung von Sounds auszuloten.
    Das gemeinsame Spiel ist experimentell geworden. Die Stimme bildet darin mit lang anhaltenden Tonklängen einen Haltepunkt und wird dann auch experimentell, obwohl stets musikalisch konkret bleibend.
    32:25 fast Stille. nur leiser Gesang. Dann weiter das experimentelle Soundspiel des Keyboards, aber immer nur mit einzelnen Klängen aus der Stille heraus. Die Gitarre spielt dazu einen leisen Puls.

  • 36:55 Das experimentelle Raumspiel des Keyboards wird "soundmeditativ".
    39:55 Ein soundmeditatives Ensemblespiel mit lang ausgezogenen Passagen ist voll ausgeprägt. Die Gitarre spielt einen Puls dazu.

  • 41:20 Die Querflöte initiiert die langsame gemeinsame "Landung" bis 52:00 (Schluss).
    Ein schön klingender, ausgeglichener Teil, dominiert von einem langanhaltenden Flötenspiel.